In meiner Tierhomöopathischen Praxis beschäftige ich mich auch mit psychischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten von Hunden und Katzen.
Verhaltensauffälligkeiten bei der Katze!
In den letzen Jahren hat die Zahl der Katzen, die ausschließlich
in der Wohnung gehalten werden drastisch zugenommen und parallel dazu
steigt die Anzahl der Katzen mit Verhaltens- oder Krankheitsproblemen.
Die Palette reicht von Aggressivität, Unsauberkeit, verstärktes
Markieren, übersteigerter Putztrieb mit Kahllecken der Haut bis
zum Schwanzjagen, der dann in ganz extremen Fällen sogar blutig
gebissen wird.
Auch die in letzter Zeit bei Hauskatzen sehr häufig auftretenden
Blasener-krankungen mit Harnsteinen oder Harngrieß werden nach
neusten Erkenntnissen mit psychischen Problemen in Zusammenhang gebracht.
Da eine reine Wohnungskatze ihren Job als Mäusefänger nicht
mehr erledigen kann, stellt sich die Frage, was tut so eine Katze eigentlich
den ganzen Tag?
Nehmen wir ihren Tagesablauf einmal genauer unter die Lupe, so entdeckt
man, die meisten dieser Katzen haben 23 Stunden am Tage Langeweile.
Den Rest verbringen sie mit Fressen, Körperpflege, Toilettengang
und Spielen usw. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieses hoch
intelligente, perfekt mit sensiblen Sinnesorganen ausgestattete kleine
Raubtier in einer dermaßen reizarmen Umgebung vor Kummer krank
wird.
Es gibt eine Menge Möglichkeiten das Leben einer Wohnungskatze interessant und harmonisch zu gestalten. Aber auch wenn sich z. B. die Katze statt des
Kratzbaumes das teure Sofa für ihre Krallen ausgesucht hat, gibt es Wege dem entgegen zu wirken. Schimpfen bringt da nichts, sondern erzeugt nur Stress.
Deshalb biete ich besonders Katzenbesitzern von reinen Wohnungskatzen eine ausführliche Verhaltensberatung vor Ort an.
Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden
Unsere Hunde sind seit Jahrhunderten als Arbeitshunde gezüchtet worden, jeder ist auf seinem Gebiet ein absoluter Spezialist und hatte in der Vergangenheit seine Aufgaben. Heute hat sich das gewandelt. Die meisten Hunde sind in unserer Gesellschaft „arbeitslos“. Viele werden als Kuscheltier angeschafft, weil sie so niedlich aussehen oder als Parter- oder Kinderersatz, als Freizeitgefährte oder Freizeitgerät gehalten.
Nicht alle Menschen beschäftigen sich im Vorhinein damit, welche Bedürfnisse eigentlich Hunde haben oder welche Rassen für
welche Aufgaben gezüchtet worden ist und welcher Hund dementsprechend
zu einem passt. Gibt es Probleme landen viele Hunde im Tierheim.
Dabei bewirkt oft schon ein anderer Umgang mit dem Tier Wunder.
Um dem Hund eine Aufgabe zu geben sollte man seine natürlichen Anlagen nutzen, ihn spielerisch beschäftigen
und motivieren. Anfangen kann man schon einmal damit, Leckerli zu verstecken
und diese suchen zu lassen, das geht in jeder kleinsten Wohnung.
Bei Fragen oder Problemen, die das Verhalten von Hunden oder Katzen betreffen, komme ich gern ins Haus. Je nach Ursache der
Störung kommt eine individuelle Verhaltensberatung oder auch eine homöopathische Behandlung (z. B. nach Trauma, bei Ängstlichkeit
oder Ruhelosigkeit) in Betracht oder in manchen Fällen auch beides.
Rufen sie mich an, ich berate sie gern.